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Autor: Thilo Petry

Mitbestimmung bei Einstellung / Begründungspflicht

VG Ansbach, Beschl. v. 06.11.2001 – AN 8 P 01.01096 = Der Personalrat 2002, 221

Personalvertretungsrecht

Mitbestimmung bei Einstellung / Begründungspflicht

  • Trifft die Dienststelle bei einer Einstellung unter mehreren Bewerbern eine Aus­wahl­ent­schei­dung, so beginnt die Zustimmungsfrist des Personalrates zu der beabsichtigten Einstellung erst dann zu laufen, wenn die Auswahlent­scheidung begründet wird.
  • Artikel 70 Abs. 2 Satz 3 BayPVG ist so auszulegen, dass im Regelfall die Gründe für die beabsichtigte Maßnahme anzugeben sind und der Dienststel­lenleiter nur in unabweisbaren Ausnahmefällen von einer Begründung abse­hen kann.
  • VG Ansbach, Beschl. v. 06.11.2001 – AN 8 P 01.01096 = Der Personalrat 2002, 221

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  • übernahme einer Jugendvertreterin

    VGH München, Beschl. v. 25.09.2008 – 17 P 07.3394 = NZA-RR 2009, 157

    Personalvertretungsrecht

    übernahme einer Jugendvertreterin

    Die Weiterbeschäftigung einer Jugendvertreterin ist nicht unzumutbar, wenn der Arbeitgeber eine im Stellenplan vorgesehene unbefristete Arbeitsstelle mit zwei befristeten Teilzeitkräften besetzt, weil zwei andere Teilzeitkräfte im laufenden Schuljahr aus einem ruhenden Arbeitsverhältnis zurückkehren können, die Rückkehr aber noch mit einer hohen Unsicherheit behaftet ist.

    VGH München, Beschl. v. 25.09.2008 – 17 P 07.3394 = NZA-RR 2009, 157

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  • Anerkennung ausländischer Urteile

    AG Würzburg, Entscheidung vom 04.08.1994 – 15 C 3054/93 = FamRZ 1994, 1596

    Familienrecht

    Anerkennung ausländischer Urteile

  • Die Anerkennung eines Vaterschaftsfeststellungsurteils verstößt gegen den verfahrensrechtlichen ordre public, wenn das ausländische Gericht den Ein-wand des Mehrverkehrs und der Zeugungsunfähigkeit nicht berücksichtigt hat.
  • AG Würzburg, Entscheidung vom 04.08.1994 – 15 C 3054/93 = FamRZ 1994, 1596

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  • Ehename und Grundsatz der Gleichberechtigung

    , Art 3 GG BVerfG, Beschl. v. 05.03.1991, 1 BvL 83/86 = NJW, 1991, 1602

    Familienrecht

    Ehename und Grundsatz der Gleichberechtigung, Art 3 GG

    Mit dem Grundsatz der Gleichberechtigung (Art 3 II GG) ist es nicht vereinbar, dass der Mannesname von Gesetzes wegen Ehename wird, wenn die Ehegatten keinen ihrer Geburtsnamen zum Ehenamen bestimmen (§ 1355 II 2 BGB)

    BVerfG, Beschl. v. 05.03.1991, 1 BvL 83/86 = NJW, 1991, 1602

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  • Auslegung Erbeinsetzung gemeinsamer Abkömmlinge im Erbvertrag auch für den Fall der Scheidung

    OLG München, Beschl. v. 08.02.2008 – 31 Wx 69/07 = FamRZ 2008, 1288

    Erbrecht

    Auslegung Erbeinsetzung gemeinsamer Abkömmlinge im Erbvertrag auch für den Fall der Scheidung

    Zur Frage, ob die Erbeinsetzung der gemeinsamen Abkömmlinge in einem zwischen Eheleuten geschlossenen Erbvertrag nach ihrem hypothetischen Willen auch für den Fall der Scheidung gelten sollte wurde vom OLG München im konkreten Fall verneint, weil keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür ersichtlich sind, dass der Erblasser und seine damalige Ehefrau, hätten sie die spätere Ehescheidung in Erwägung gezogen, auch für diesen Fall die Einsetzung der Kinder als Erben nach dem Erstversterbenden hätten aufrechterhalten wollen.

    OLG München, Beschl. v. 08.02.2008 – 31 Wx 69/07 = FamRZ 2008, 1288

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  • Sind Hausgeldschulden bei angeordneter Testamentsvollstreckung Nachlassverbindlichkeiten?

    BGH, Urteil vom 04.11.2011 – V ZR 82/11 = NZM 2012, 101

    Erbrecht

    Sind Hausgeldschulden bei angeordneter Testamentsvollstreckung Nachlassverbindlichkeiten?

    Gehört eine Eigentumswohnung zu dem Nachlass, weil sie der Testamentsvollstrecker für den Erben mit Nachlassmitteln erworben hat, sind die Hausgeldschulden, die während der Dauer der Testamentsvollstreckung fällig werden, Nachlassverbindlichkeiten.

    BGH, Urteil vom 04.11.2011 – V ZR 82/11

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  • Wirksame Errichtung eines gemeinschaftlichen Testaments

    OLG München, Beschl. v. 01.12.2011 – 31 Wx 249/10 = NJW-RR 2012, 338

    Erbrecht

    Wirksame Errichtung eines gemeinschaftlichen Testaments

    Ein gemeinschaftliches Testament kann auch dann wirksam errichtet werden, wenn der andere Ehegatte erst nach längerer Zeit beitritt, sofern im Zeitpunkt des Beitritts der Wille des ersttestierenden Ehegatten zur gemeinschaftlichen Testierung weiterhin besteht.

    OLG München, Beschl. v. 01.12.2011 – 31 Wx 249/10

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